Freiwilligen Arbeit über Workaway in Sri Lanka
Kandy war perfekt für unser erstes Workaway
Eigentlich hatten wir nicht vor in Kandy zu bleiben, sondern direkt nach Ella zu fahren. Doch wie der Zufall so will, fanden wir ein Workaway (Freiwilligen Arbeit) in Kandy wo wir 12 Tage kostenlos bleiben, die srilankische Traditionen näher kennenlernten und auch von hier aus den Abenteuertrip zu unserem eigentlichen Ziel dem „Adams Peak“ machen konnten.
Die Stadt selber hat uns nicht begeistern können, die Natur drumherum bietet aber sehr schöne Ecken, vor allem wenn man mitten in den Bergen von Kandy seine Bleibe findet!
Von Colombo nach Kandy
Anreise nach Kandy
Kandy ist ein großer Dreh- und Angelpunkt in Sri Lanka. Du kommst quasi von überall nach Kandy und genauso auch von Kandy in jede andere Richtung. Sei dir nur bewusst, so einfach und vorallem schnell geht es hier nicht was den öffentlichen Verkehr betrifft, egal von wo aus du startest – aber gerade das macht es wieder so abenteuerlustig wie wir es lieben
Wir kamen mit dem Bus von Colombo nach Kandy. Genau zu Beginn war die Bussituation zu der frühen Tageszeit so unübersichtlich, weshalb wir uns (das einzige Mal in Sri Lanka) für einen Shuttle Bus mit Klima entschieden haben. Fahrzeit 3-4 Stunden.
3,50€ pro Person
Wie wir später herausfanden, sind die ausrangierten Schulbusse (keine Klima, kein Komfort, aber 100% Abenteuer) welche hauptsächlich von den Locals genutzt werden defintiv die günstigste Variante. Je nach Strecke unterschiedlich, von Colombo nach Kandy hätten wir unter 2€ pro Person bezahlt.
Unsere Erfahrungen von 10 Tagen Freiwilligen Arbeit in Kandy
Über Workaway fanden wir unsere damals erste Freiwilligen Arbeit mitten in der Natur.
Wir fuhren also mit einem TukTuk ca. 30min von Kandy in die bergige Landschaft. Und dann? Kamen wir an. In absoluter Ruhe, kein Gehupe, kein Gedränge. Nur das Zirpen von Insekten und der Wind in den Bäumen.
Unsere Aufgabe für die nächsten zwei Wochen war es eine 3-Sterne Lodge, bzw. deren Außenanlage zu verbessern. Ein Gemüsebeet sollte angelegt werden um den Gästen in Zukunft Gemüse aus dem eigenen Garten servieren zu können.
Klick auf den Button und sieh dir die 3-Sterne Lodge an. Vielleicht übernachtest du dort um ein paar Tage runter zu kommen und isst abends Gemüse aus dem Garten den ich dort angelegt habe. Irgendwie eine richtig schöne Vorstellung
Jeden Morgen um 8 Uhr klingelte der Wecker, dann gabs ein gemeinsames Frühstück. Von 9-13 Uhr haben wir gearbeitet. Unsere Aufgabe war es eine Fläche im Garten um zu graben und einzuzäunen um anschließend Gemüse drin zu pflanzen. Ebenfalls haben wir eine Zaun geflickt und neu gestrichen. Nach 13 Uhr hatten wir den Rest des Tages Freizeit. Diese haben wir meistens am Pool verbracht oder wir sind in der Umgebung spazieren gegangen. Dabei hatten wir häufig Gesellschaft durch ein paar Fellnasen die als Straßenhunde von den Besitzern der Lodge aufgenommen wurden. Wir hatten eine richtig schöne Zeit zusammen und sind trotz der „Arbeit“ richtig runter gekommen.
Ein schönes Café in Kandy
Da wir größtenteils die Zeit in unserer Unterkunft verbracht haben, haben wir auch durchgehend vor Ort gegessen. Zweimal sind wir aber doch nochmal runter nach Kandy gefahren. Da es uns beim ersten Mal so gut gefallen hat, sind wir das zweite Mal direkt wieder hin.
- Buono: ein Café mit ausgezeichneten Kaffee und leckeren Sandwiches im „neumodernen“ Stil. Im Laden selbst finden Barista Kurse statt, ein Grund wieso der Kaffee wohl so besonders gut ist. Da der Laden wirklich typisch auf Touristen ausgelegt ist, sind die Preise hier im Vergleich zu einfachen Cafés aber deutlich teurer. Ein Kaffee kostet um die 2€.
Von Kandy zum Adams Peak
Am Wochenende hattten wir frei und nahmen uns mit zwei anderen aus dem Workaway vor, dieses Wochenende mit einer wirklich harten Wanderung zu füllen. Wir wollten auf den Adams Peak und ihn so bewandern wie es die Tradition und Religion vorsieht.
Der Adams Peak (Sri Pada) ist 2.243m hoch und einer der beeindruckendsten Orte des Landes – sowohl spirituell als auch landschaftlich. Im Jahr strömen 2 Millionen Menschen nach Nallathanniya um die über 5000 Stufen zu erklimmen. Das Ganze hat unterschiedliche religiöse Hintergründe. Ein Hintergrund ist aber immer gleich – es ist ein sehr harter Aufstieg, der sogar manchen Menschen das Leben kostet – und man startet mitten in der Nacht.
Wie genau unser Abenteuer Adams Peak war und ob wir es bis nach oben geschafft haben erfährst du hier:
Mit dem eigenen Tuk-Tuk durch Sri Lanka
Du suchst nach einer ausgefallenen und freien Mobilität im Sri Lankischen Stil? Wie wärs anstelle eines Mietwagens mit einem MietTukTuk?! Mit deinem eigenen TukTuk kannst du durch Sri Lanka fahren und das Land in deinem Tempo entdecken. Du kannst überall anhalten, wann und wo du willst, hast easy Platz für 2 Personen + zwei Backpacks und bist dabei sogar vor Regen geschützt. Und das beste daran – ich habe einen 5% Rabatt für dich.
Wir haben leider erst am Ende unserer Sri Lanka Rundreise davon erfahren und haben uns sehr geärgert. Bei unserem nächsten Besuch wird diese Möglichkeit defintiv genutzt. Schreibt mir gerne eure Erfahrungen
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hey ich bin Sarah
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