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Let´s go to Phuket

hey ich bin Sarah, 28 Jahre, Weltreisende und plane Auszuwandern ..

Die ethische Elefanten Auffangstation in Phuket

Nachdem wir schon einige Wochen in Thailand waren und viele Kilometer ziellos mit dem Roller durch die Ortschaften und deren Umgebung gefahren sind, mussten wir  leider auch immer wieder einige Attraktionen mit „Elefantenreiten“ oder „Baden mit Elefanten“ passieren. Sowie die Tiere sehen, die ein paar 100m weiter angekettet und völlig psychisch auffällig darauf gewartet haben wieder zu etwas gezwungen zu werden, was niemals im Lebensplan eines Elefanten stehen würde.

Durch unseren Airbnb Host bekamen wir die Info, dass es in Phuket eine Elefanten Sanctuary gibt, die sich wirklich lohnt und wo jeder Euro Eintritt in die Rettung weiterer Elefanten aus der Gefangenschaft geht.

Was du in dieser Sanctuary machen kannst:

  • Die Geschichte der Entstehung und Motivation dieser Sanctuary kennenlernen
  • Einige Elefanten mit angemessenen Abstand betrachten
  • Wenn es zeitlich passt, einen Elefanten der im Therapiebad steht mit Wasser nass spritzen (ohne dass du mit ihm im Wasser bist)
  • Über den Canopy Walkway laufen, den großen Park von oben betrachten und nach den grauen Freunden Ausschau halten
  • Falls ein Elefant so neugierig ist und selbst zu dir kommt, darfst du ihn streicheln
  • Snackbälle zubereiten und einen Elefanten damit füttern
  • selbst ein wahnsinnig leckeres Essen am Ende der Tour genießen

Was du in dieser Sanctuary Nicht machen kannst:

  • Elefanten reiten
  • mit Elefanten baden
  • Elefanten waschen
  • auf Elefanten zulaufen und sie streicheln
  • mit Elefanten spielen
  • Tricks oder Kunststücke mit den Tieren machen

Eine Tour durch die Elefanten Auffangstation in Phuket

Morgens ging es von unserer Unterkunft am Rawai Beach zur Rezeption der Elephant Sanctuary. Dort mussten wir uns anmelden. Unsere Tickets hatten wir zuvor über die Website der Auffangsstation gebucht und bezahlt. (Website verlinke ich für euch unten) Dort mussten wir noch etwas warten und wurden schließlich von einem Transferfahrzeug abgeholt und zur Auffangstation gefahren, diese liegt nämlich eher außerhalb der Hauptstraßen. Angekommen wurden wir sehr nett empfangen und bekamen erstmal ein paar Früchte sowie kalte Getränke. Während wir am Tisch saßen wurde uns ein Film gezeigt, indem die Entstehung und Motivation der Sanctuary erklärt wurde. Anschließend wurde uns unser Guide für die Tour vorgestellt. Mit ihr ging es los zum ersten Stop.

 

Das Therapiebad: Hier empfing uns eine ältere Elefantendame, die sich bereits vor einer Stunde freiwillig in dieses Therapiebad begeben hat. Durch ihre lange Arbeit als Reittier bei Touristenattraktionen und Gefangeschaft hat sie eine Fehlstellung in einem Fuß der nicht mehr gerichtet werden kann. Hier kann sie den Fuß entlasten. Sie ist die jenige die dieses Bad am meisten nutzt. Um ihren Kopf zu kühlen konnten wir ihr Wasser über den Rücken und Kopf spritzen.

 Canopy Walkway: Dieser Weg ermöglicht es, durch den großteil des Parks zu laufen ohne die ganze Zeit Elefanten zu stören die eventuell unseren Weg kreuzen wollen, sich aber nicht trauen. Außerdem hat man von hier oben eine wunderschöne Sicht über das gesamte Gelände.

Elefantenbesuch: Die Strecke zurück liefen wir dann überwiegend am Boden, wo sich tatsächlich 2 Elefanten für uns interessierten. Jedenfalls ein paar Minuten, eigentlich sind hier alle nur auf der Suche nach einem neuen Zuckerrohr- oder Heuhaufen

Elefantenbesuch: Die Strecke zurück liefen wir dann überwiegend am Boden, wo sich tatsächlich 2 Elefanten für uns interessierten. Jedenfalls ein paar Minuten, eigentlich sind hier alle nur auf der Suche nach einem neuen Zuckerrohr- oder Heuhaufen

 Fütterung für die Elefanten: Zum Schluss der Tour durften wir uns einen Korb mit Früchten, sowie mit Haferbällen füllen und diese an jeweils einen Elefanten verfüttern. Dieses Gefühl des rauen Rüssels und die Zärtlichkeit und Vorsicht von dem Elefanten machte mir Gänsehaut – noch so lieb zu uns, obwohl sie jahrelang so schlecht von den Menschen behandelt wurde.

Bei der Ganztagestour ist man übrigens während der Herstellung der Haferbällchen mit dabei.

Fütterung der Gäste: Nach der Tour wartet ein leckeres Abendessen in wunderschöner Kulisse auf euch. Ihr sitzt dabeiauf Kissen auf dem Boden einer Art überdachter Holzterasse nur für euch mit Blick auf den See. Wenn ihr Glück habt, kühlt sich unter euch gerade einer der Elefanten ab.

Wie viel kostet eine Tour und wo finde ich den Park?

Wir haben eine Halbtagestour gebucht. Diese hat uns pro Person 80€ gekostet, inklusive Transfer, Snacks, Führung, Abendessen und ein T-shirt. Eine Ganztagestour kostet um die 170€, hierbei hat man zwei Mahlzeiten inklusive. Ich weiß das klingt nach viel Geld, vor allem in Thailand und vor allem als „lowbudget“ Backpacker. Aber für einen guten Zweck und mit dem Wissen, dass von unserem Geld bald ein weiterer Elefant aus der Gefangenschaft gekauft werden kann, tat uns das nicht weh. Es war jeden Cent wert und ich kann jedem nochmal ans Herz legen, informiert euch bitte ausgiebig bevor ihr Geld für eine „angebliche Auffangsstation“ ausgebt.

Denn auch mit Tieren im See zu baden oder zu duschen ist Tierquälerei, da die Elefanten sich ganz und gar nicht wohl in der Situation fühlen, wie die Personen die sich daneben schön fotografieren lassen. Jede Situation in der ein Elefant keinen Platz und keine Möglichkeit hat sich so zu bewegen wie er gerade gerne möchte, ist purer Stress für sie oder ihn. Und wie man schon oft gehört hat, ist der Elefant mindestens genauso emotional wie wir Menschen. Bitte achtet darauf

Halbtagestour: 80€ pro Person

Ganztagestour: 170€ pro Person

Hier gehts zur offiziellen Website

Da es zu der Zeit als wir dort waren, in Phuket zwei Sanctuarys gab die genau gleich hießen, habe ich hier nochmal den genauen Standort über Google Maps verlinkt 

100, Pa Klok, Thalang District, Chang Wat Phuket 83110, Thailand

hey ich bin Sarah

Ich bin 28 Jahre alt. Vor 8 Jahren habe ich mich in einen roten Backpack verliebt und mir vorgenommen mit ihm so viel von der Welt zu sehen wie möglich. Bislang habe ich 17 Länder besucht und festgestellt – die Liste wird länger anstatt kürzer..

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